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Informatiker der Uni Magdeburg leisten Beitrag zur Digitalen Selbstverteidigung Jugendlicher

25.10.2019 -

 

Datenexperten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg organisieren einen landesweiten Wettbewerb, um Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerschaft sowie Medien- und Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Sachsen-Anhalt bei der Aufklärung über die Sicherheit und der Stärkung von Souveränität und Nachhaltigkeit im Internet zu unterstützen.

Unter dem Motto „KOMPASS - Digitalisierung aber sicher! Entdecke Souveränität und Nachhaltigkeit - Ein Beitrag zur Digitalen Selbstverteidigung“ rufen die Informatikerinnen und Informatiker gemeinsam mit Medienpädagogen der Fakultät für Humanwissenschaft auf, die Inhalte des von ihnen kürzlich vorgestellten „Kompass für digitale Selbstverteidigung“ als Open Content weiterzuentwickeln bzw. in neue Formate zu überführen.

Der „Kompass für Digitale Selbstverteidigung“ wurde zu Beginn des Jahres entwickelt. Unter dem Titel „Hilf dir selbst! – Digitale Selbstverteidigung 4.0“ werden Themen – vom Schulwebauftritt über Passwortnutzung bis hin zu Apps und Browsern – spielerisch aufgegriffen und wesentliches Wissen darüber explizit nicht digital, sondern durch „Mitmachen und Begreifen“ vermittelt. Es entstand in Form eines Booklets ein selbst zu gestaltender Leitfaden für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrerschaft und alle am Thema Interessierten. Dieser Kompass vermittelt aktiv Wissen und Orientierung durch Lesen und Sortieren, Zusammenbauen und Nutzen.

Im Wettbewerb den Kompass weiterentwickeln

Mit dem weiterführenden Wettbewerb fordern sie nun sowohl die Schüler- und Lehrerschaft als auch die Medien- und Sozialpädagogen und -pädagoginnen in Sachsen-Anhalt auf, wahlweise gemeinsame Ideen, Konzepte und kreative Umsetzungen des Themas digitale Sicherheit zu entwickeln und ihre Erfahrungen mit dem thematischen Leitfaden auf unterschiedliche Weise zu teilen. Das können ergänzende Materialien wie Texte, Illustrationen, Videos oder Audioproduktionen sein, aber auch Neugestaltungen oder Weiterentwicklungen des Kompasses.

Der Kompass ist online zu finden und herunterzuladen.

Zu gewinnen sind 3 x 3.000 Euro sowie 20 KOMPASS-Mitmachworkshops mit Experten an der Universität Magdeburg oder in der Schule. Einsendeschluss ist der 11. Februar 2020, der bundesweite „Safer Internet Day“.

„Bei der Gestaltung der Digitalisierung müssen für uns stets die Menschenwürde, die Unverletzlichkeit der Persönlichkeitsrechte und die digitale Souveränität eines jeden Einzelnen im Mittelpunkt stehen“, zitiert Prof. Dr.-Ing. Jana Dittmann von der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg als Mitglied des Digitalisierungsbeirates Sachsen-Anhalt aus der Digitalen Agenda von Sachsen-Anhalt. „Wir wollen mit dem Preis ermutigen, sich mit dem Thema kreativ auseinanderzusetzen und den verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten des Internets zu reflektieren und durch unser Expertenwissen helfen, die Herausforderungen durch die komplexe Medienlandschaft konstruktiv zu bewältigen. Sichere, souveräne und nachhaltige Technikgestaltung ist nicht nur ein wirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil, sie ist das Fundament für das besondere Schutzbedürfnis von Kindern und Jugendlichen in und außerhalb der Schule“, so die Leiterin des Instituts für Technische und Betriebliche Informationssysteme der Fakultät für Informatik weiter.

Der „Safer Internet Day“ SID am 11. Februar 2020 ist ein von der Europäischen Kommission initiierter Aktionstag. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ ruft die Initiative wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf.

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Programmieren schon in der Grundschule

30.10.2019 -

Obwohl die Kinder der ersten Klasse in der Grundschule „Am Glacis“ erst fünf Buchstaben schreiben und lesen können, haben sie schon gelernt, Roboter zu programmieren.

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin, Jana Görs, hat mit ihnen dazu in einem einstündigen Programm die ersten Grundzüge der Programmierung geübt. Die ersten Schritte waren spielerisch. So, haben sie ihren Roboter über einen Ozean (ein Spielfeld) geschickt und vom Plastikabfall befreit. Gesteuert haben die Kinder den Roboter mit Hilfe von Bausteinen auf einem Programmierbrett. Zuerst lernten sie „geradeaus“ fahren, dann konnten sie „links“ und „rechts“ abbiegen und am Ende haben sie schon ihre erste Funktion programmiert – und das alles in nur 20 min.

Einen anderen Roboter haben sie über ein Tablett mit grafisch einfacher Oberfläche steuern können. Hier konnten die Kinder den Roboter abhängig von Bedingungen automatisch reagieren lassen. Wurde beispielsweise in die Hände geklatscht, wollten die Kinder, dass die Ohren vom Roboter „rot“ leuchten. Am Ende hatten sie sogar ein kleines Spiel für sich programmiert und es wurde heiß diskutiert, wer nun als nächster dran ist.

Jana Görs war von dem Ideenreichtum und der Freude der Kinder begeistert: „Es ist toll, den Kindern dabei zuzusehen, ihre kreative Freiheit mit Robotern zu entdecken.“ Der nächsten Unterrichtsstunde in „Roboterkunde“ blicken die Kinder mit großer Begeisterung entgegen.

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Fotos von Jana Görs

 

Links:

Schule „Am Glacis“ - https://www.gs-amglacis.de/

Ansprechpartner und Autor:

Jana Görs

jana.goers@ovgu.de

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FIN-Studentin gewinnt DAAD-Preis für hervorragende Leistungen

28.10.2019 -

Die FIN Studentin Suhita Ghosh, Master Data and Knowledge Engineering, wurde in diesem Jahr mit dem DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender ausgezeichnet. Der Preis, welcher mit 100 Euro dotiert ist, wurde im Rahmen des Begrüßungsfrühstück für internationale Studierenden im Rahmen der internationalen Willkommenswochen am 1.10. übergeben. Neben sehr guten Studienleistungen, ist Frau Ghosh als Mentorin Ansprechpartnerin für Studienanfänger, in der neu gegründeten Awareness Group der Fachschaft aktiv, und als Tutorin tätig.


FIN student Suhita Ghosh, Master Data and Knowledge Engineering, has received this year’s DAAD Award for Outstanding Achievements of International Students. The award with a prize money of 1000 Euros was presented during the Welcome-Breakfast for international students on 1.10. Besides excellent study performance, Mrs. Ghosh is a mentor and therefore an important contact for new students, an active member of the newly found awareness group of farafin and works as a tutor.
Suhita Ghosh
Foto: Jana Dünnhaupt - Uni Magdeburg

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Informationen zum SAP Academic User Group Meeting 2019

09.10.2019 -

SAP SE – die wertvollste deutsche Marke und Marktführer im Bereich Business Software - fördert seit vielen Jahren die Ausbildung von künftigen Fach- und Führungskräften. Die lizenzfreie Bereitstellung der Software für den Einsatz in Lehre und Forschung ermöglicht akademischen Institutionen weltweit, Geschäftsvorgänge anschaulich und praxisnah zu vermitteln. Die Erstellung entsprechender Lehrmaterialien und das Hosting der Software wird global von fünf SAP University Competence Centern (SAP UCC) geleistet. Das größte seiner Art befindet sich in Magdeburg an der Otto-von-Guericke-Universität.

 

Jährlich trifft sich die akademische SAP Community zum Kooperations- und Erfahrungsaustausch zum didaktischen Einsatz von SAP-Technologie. Das diesjährige SAP Academic User Group Meeting 2019 fand in der zweiten Septemberwoche an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt und stand unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt. Angereist waren mehr als 200 Professoren und Dozenten aus dem deutschsprachigen Raum, um sich zu Herausforderungen der Digitalisierung in der Arbeitswelt und den entsprechenden Erfordernissen bei der Ausbildung von Fachkräften zu informieren und auszutauschen.

 

Der Fokus der Konferenz lag auf dem Thema Digital Manufacturing. Namhafte Industrieunternehmen unterstützten die Konferenz als Sponsoren. FESTO Didactic, ETS Didactic GmbH und Fischertechnik waren mit digital vernetzten Modellfertigungsanlagen vor Ort und fanden das rege Interesse des Fachpublikums für deren Einsatz in der Lehre und mögliche Forschungs- und Curriculum-Projekte.

Professor Klaus Turowski in seiner Funktion als akademischer Direktor des SAP UCC Magdeburg und Professor Helmut Krcmar, Leiter des SAP UCC München, eröffneten die Konferenz mit einem Rückblick auf die erfolgreiche Geschichte der beiden deutschen UCCs, die insgesamt über 800 akademische Einrichtungen im EMEA-Gebiet betreuen. Die anschließenden Grußworte von Staatssekretär Thomas Wünsch gingen mit dem Versprechen seines Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung einher, das SAP UCC Magdeburg weiterhin bei der Ausbildung von IT-Fachkräften zu unterstützen.

 

Hochrangige Wirtschaftsvertreter hielten Vorträge zum Topthema Digitalisierung. CTO (Chief Technology Officer) bei SAP, Glenn Gonzáles, veranschaulichte die sich immer schneller verändernde Erwartungshaltung der Gesellschaft an die digitale Welt und machte die Wichtigkeit von Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit von Seiten der Industrie deutlich. Auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DSAG e.V. (Deutsche SAP-Anwendergruppe), Otto Schell, sprach über die Relevanz der digital vernetzten Geschäftswelt und die unbedingte Notwendigkeit, die Digitalisierung in Deutschland weiter voranzutreiben, um den Anschluss an globale Entwicklungen nicht zu verpassen.

 

In thematisch vielseitigen Community Sessions und Workshops konnte sich die akademische SAP Community zum Einsatz von SAP-Technologien in Lehre und Forschung, sowie zu aktuellen Entwicklungen im Bildungssektor austauschen. An die zweitägige Konferenz schlossen sich traditionsgemäß dreitägige Schulungen für die SAP-lehrenden Dozenten an, die von Experten des SAP UCC Magdeburg gehalten wurden.

 

Natürlich kam auch das Kulturprogramm nicht zu kurz: Es gab eine rauschende Abendveranstaltung in der Festung Mark, einen Rundgang durch das europaweit größte digitale 360° Virtualisierungszentrum Elbedome und einen Nachtwächterrundgang durch die Altstadt Magdeburgs. Das SAP Academic User Group Meeting 2019 erhielt von allen Beteiligten überaus positives Feedback für die inhaltliche und organisatorische Durchführung.

Kontakt für die Medien: Anja Herbst, M.A., Customer Relationship Manager, SAP University Competence Center Magdeburg (SAP UCC) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Informatik Postfach 41 20, 39016 Magdeburg, UCC-Hotline: 0700-SAPUCCMD (0700-72782263), UCC-Web: http://www.sap-ucc.com

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Wie objektiv ist eine KI der Zukunft? 1. Convention „KI & Wir*“ zu Künstlicher Intelligenz & Gender vom 22. -24.11.2019 in der Festung Mark in Magdeburg

09.10.2019 -
„Wo kommen wir denn dahin, wenn….? #ChanceKI“ - Unter dieser Leitfrage ist das aktuelle Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema „Künstliche Intelligenz“ gestartet. Auch das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich dabei hochschulübergreifend mit einer mehrtägigen Convention „KI & WIR*“: 
Forscher*innen unterschiedlicher Disziplinen der KI und der Genderforschung experimentieren und diskutieren vom 22. bis 24. November in Magdeburg gemeinsam mit der breiten Öffentlichkeit, wie objektiv eine KI der Zukunft ist. Die Plattform wird entwickelt unter der Federführung der Otto-von-Guericke-Universität, unterstützt durch das landesweite FEM POWER-Netzwerk, gemeinsam im Verbund mit der Hallenser Organisation science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation. 

 

3 Tage lang möchten kreative, kritische und kluge Köpfe zeigen, was Künstliche Intelligenz mittlerweile alles kann, und wo die Reise zukünftig hin geht. Auf einer Ausstellungsfläche von über 1000qm in der Festung Mark in Magdeburg erleben Besucher*innen spannende Expert*innen, die zum neuesten Stand der KI-Forschung diskutieren. Eine Ausstellung zeigt Jung und Alt dazu neueste Produkte, Anwendungen, Workshops, Initiativen aus dem Feld der Künstlichen Intelligenz zum Anfassen, Mitmachen, Ausprobieren, Feedback geben.  Weiterer Programmpunkt ist das tägliche SciFi-Film-Programm, das Freitag und Samstag um 18 Uhr und Sonntag um 11 Uhr stattfindet und anschließend im „KI-Gender-Quartett“ rezensiert wird: Wie rezipieren Genderexpert*innen, wie KI-Forscher*innen das Gesehene? Welche Mythen, welche Fakten stecken in dem Film, was ist technologisch machbar, was ist gesellschaftlich gewünscht oder gefürchtet? Aber auch: mit welchen Stereotypen werden wir als Zuschauer*innen subtil oder offen konfrontiert? Das Publikum diskutiert mit.
Die Convention wird eröffnet für Menschen, die sich Gedanken dazu machen, wie unsere Gesellschaft fair und gerecht miteinander umgeht. Auch mit neuesten Technologien und Systemen wie der Künstlichen Intelligenz. Weitere Informationen zum Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz finden Sie unter www.wissenschaftsjahr.de.
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Mitglieder der Arbeitsgruppe Datenbanken und Software Engineering erhalten den Most Influential Paper Award

02.10.2019 -

Auf der International Systems and Software Product Line Conference 2019 in Paris, Frankreich, wurden Prof. Christian Kästner (Carnegie Mellon University), Prof. Sven Apel (Saarland University), und Dr.-Ing. Martin Kuhlemann (Daimler AG) mit dem SPLC Most Influential Paper Award ausgezeichnet. Sie erhielten den Preis für Ihren Beitrag "Granularity in Software Product Lines" auf der International Conference on Software Engineering 2008.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beitrags waren Prof. Kästner und Dr.-Ing. Kuhlemann Mitglieder der Arbeitsgruppe Datenbanken und Software Engineering der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke Universität. Auch Prof. Apel war ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe bis zu seiner Promotion und war zu diesem Zeitpunkt an der Universität Passau angestellt.

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Alle FIN-Studiengänge sind Bestandteil der Systemakkreditierung der OVGU

20.09.2019 -

Als erste Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt führt die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein umfassendes Qualitätsmanagement für ihr gesamtes Studienangebot ein. Mit der Etablierung der sogenannten Systemakkreditierung werden alle für die universitäre Lehre relevanten Strukturen und Prozesse regelmäßig daraufhin überprüft, ob sie geeignet sind, eine gleichbleibend hohe Qualität der Studienprogramme zu gewährleisten. Über alle Studiengänge hinweg gelten dann national und international gültige Standards und Kriterien. Das betrifft u.a. zeitgemäße Studieninhalte, transparente Prüfungsordnungen und vergleichbare Abschlüsse, aber auch die Qualität der Studien- und Karriereberatung, der Weiterbildung von Lehrenden oder der Betreuung der Studierenden. Regelmäßig stattfindende Evaluationen von Lehrveranstaltungen und Befragungen der Studierenden vervollständigen den umfangreichen Kriterienkatalog.

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Ziel des neuen Qualitätsentwicklungssystems ist es, über alle 53 Bachelor- und 60 Masterstudiengänge der Universität Magdeburg hinweg eine moderne, bedarfsgerechte und weltweit anerkannte universitäre Ausbildung auf hohem Niveau sicherzustellen. „Auch die universitäre Lehre richtet sich nach aktuellen gesellschaftlichen Diskursen und den Anforderungen gegenwärtiger Berufs- und Tätigkeitsfelder aus“, so der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Wir haben mit der Systemakkreditierung einen Instrumentenkoffer, die Qualität der Lehre systemisch abzubilden und den Studienerfolg universitätsweit zu organisieren. Nur, wenn wir hohe Standards in der Lehre setzen und dabei den gesamten Prozess von der Bewerbung bis zur Karriereberatung im Blick haben und gestalten, können wir uns im weltweiten Wettbewerb um kluge Köpfe positionieren und weiterentwickeln. Insbesondere die steigende Zahl internationaler Studierender stellt uns in puncto Qualitätssicherung vor große Herausforderungen.“ Die Entscheidung, nicht mehr einzelne Studiengänge isoliert zu begutachten, sondern laufend und stetig das Gesamtsystem der Lehre 365 Tage im Jahr mit belastbaren Kennzahlen und Parametern auf den Prüfstand zu stellen, sei darüber hinaus ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Autonomie und Eigenverantwortung der Universität.

Über ein Jahr lang wurde unter Begleitung einer externen Gutachterkommission der Agentur EVALAG der Prozess der Systemakkreditierung in der Universität Magdeburg vorbereitet und anschließend einer Prüfung unterzogen. Am 16. September 2019 überreichte der Vorsitzende der Gutachterkommission, Prof. Volker Linneweber, dem Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und der Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Franziska Scheffler, die Urkunde im Beisein von Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung sowie des Bildungsministeriums des Landes Sachsen-Anhalt.

Mit der Systemakkreditierung stellt die OVGU sicher, dass alle ihre Studiengänge dauerhaft den verbindlichen Qualitätsstandards des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) und des Akkreditierungsrates entsprechen und weiterentwickelt werden. „Wir wollen transparente Qualitätsentwicklung statt personifizierter Leistungskontrolle“, fasst es die Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Franziska Scheffler die Umstellung auf die Systemakkreditierung zusammen.

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werden an neun Fakultäten insgesamt über 100 Bachelor- und Masterstudiengänge, Lehramtsstudiengänge sowie der Staatsexamensstudiengang Humanmedizin angeboten. Rund 14.000 Studierende sind immatrikuliert. 43 Prozent der Studierenden sind den Ingenieur- und Naturwissenschaften, 12 Prozent der Medizin und den Gesundheitswissenschaften sowie 45 Prozent den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zuzuordnen. 43 Prozent der Studienanfänger sind weiblich, 25 Prozent kommen aus dem Ausland. (Stand Wintersemester 2018/19)

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Letzte Änderung: 30.10.2019 - Ansprechpartner:

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