News und Pressemitteilungen
Assoc. Prof. Dr. Desislava Stoitseva-Delicheva und Assoc. Prof. Dr. Nataliya Koleva Besuch in Magdeburg
Vom 29. September bis zum 4. Oktober 2026 durften wir Assoc. Prof. Dr. Desislava Stoitseva-Delicheva und Assoc. Prof. Dr. Nataliya Koleva von der FDIBA in Sofia zum ersten Mal an der OVGU Magdeburg begrüßen.
Während ihres Aufenthalts gab es viele konstruktive und erfolgreiche Gespräche, unter anderem mit dem Dekan Prof. Dr. Andreas Nürnberger und dem Studiendekan Prof. Dr. Michael Kuhn, mit dem Prüfungsamt sowie mit dem Team des FDIBA-FIN-Projekts, Projektleiter Dr. Fabian Neuhaus und Projektkoordinatorin Dr. Carolina Bonmassar.
Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut und würden uns freuen, unsere Gäste bald wieder in Magdeburg willkommen zu heißen.
Sommerexkursion 2026
Als kurze Abwechslung vom Universitätsalltag und den Prüfungen besuchten unsere FDIBA-Studierenden Potsdam. Sie besichtigten das historische Schloss Sanssouci und genossen bei warmem Sommerwetter einen entspannten Tag mit einem Spaziergang durch die wunderschönen Gärten. Ein Rundgang durch die Stadt selbst rundete den Besuch ab und bot einen Einblick in diesen an Geschichte und Kultur so reichen Ort.
Es war ein gelungener Ausflug abseits des Universitätsalltags – und eine tolle Gelegenheit für die Gruppe, den Charme Potsdams gemeinsam zu entdecken.
FDIBA beim FARAFIN-Spieleabend
Die FDIBA nahm am letzten von FARAFIN organisierten Spieleabend teil. Wir brachten einige Snacks und Getränke sowie einige Flyer mit, die über die Möglichkeit informierten, ein Auslandssemester in Sofia, Bulgarien, zu verbringen. Unsere Projektkoordinatorin, Dr. Carolina Bonmassar, erzählte den Studierenden etwas mehr über diese wunderbare Möglichkeit und betonte, dass sie den interessierten Studierenden jederzeit gerne zur Verfügung stehe.




Herzlich Willkommen im Sommersemester 2026
Pünktlich zum Beginn des neuen Sommersemesters haben wir acht neue FDIBA-Studierende willkommen geheißen. Wir wünschen ihnen ein erfolgreiches Semester und einen schönen Aufenthalt in Magdeburg!



Winterexkursion 2025
Die acht Studierenden der FDIBA konnten die Stadt Quedlinburg erkunden und einen Tag lang ihre Geschichte und Schönheiten entdecken. Es war eine willkommene Abwechslung vom Alltag an der Universität. Bei einem Stadtrundgang durch die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern erfuhren sie viel über die Vergangenheit der Stadt.
Gemeinsam tranken wir einen leckeren heißen Kaffee in einem Café und frühstückten zusammen. Schade, dass es ein sehr kalter Tag war, aber trotzdem gelang es ihnen, das Beste daraus zu machen und das kleine Städtchen Quedlinburg in vollen Zügen zu genießen.





Sommerexkursion 2025
Die vier Studierenden der FDIBA könnten die Stadt Leipzig erkunden und einen Tag lang ihre Geschichte und Schönheiten entdecken. Sie hätten einen schönen Tag, ein bisschen anders als der Alltag an der Universität. Sie könnten mit einem Stadtrundgang die schöne Innenstadt entdecken und in der Mittagspause die Natur im Park genießen.




Sommerexkursion 2024
Mit der Sommerexkursion 2024 ließen wir das Semester und den Aufenthalt unserer bulgarischen Gaststudierenden im Herzen Magdeburgs ausklingen.
Die Reise begann mit bestem Wetter, Eis, Kuchen, Getränken und angenehmen Gesprächen in einem Eiscafe in Domnähe. Dann führte sie uns in die angenehme Kühle des Magdeburger Wahrzeichens - den Dom St. Mauritius und St. Katharinen.

Der Hauptraum des Doms
Eine kleiner Rundgang offenbarte uns neben den Grablegen Otto I. und seiner ersten Frau Editha, den wundervoll begrünten Kreuzgang und zumindest einen der wohl drei versteckten Elefanten im Dom.
Zum Abschluss hinterließen wir unsere Spuren im Gästebuch des imposanten Bauwerks. Danke für die Zeit mit euch in Magdeburg!

Herzlich willkommen im Sommersemester 2024
Pünktlich zum Sommersemester 2024 dürfen wir 6 neue Informatik-Stipendiatinnen und -Stipendiaten von unserer Partnerfakultät in Sofia begrüßen. Zusätzlich freuen wir uns auch auf das Wiedersehen mit den drei Stipendiaten der Wirtschaftsinformatik, die nun ihr zweites Semester an der FIN absolvieren.
Nach Abschluss dieses Semesters an der FIN haben sich die Studierenden für den Doppelabschluss in Kooperation mit der FDIBA qualifiziert.
Wir wünschen euch ein schönes und erfolgreiches Sommersemester!

neue StipendiatInnen im Flur der Fakultät für Informatik
Interview mit Hannah: mein Austauschsemester in Bulgarien
Jedes Semester dürfen wir Studierende unserer Partnerfakultät, der Fakultät für Deutsche Ingenieur- und Betriebswirtschaftsausbildung (FDIBA) Sofia in Magdeburg begrüßen. Diese nehmen am FDIBA-FIN-Doppelabschlussprogramm teil. Zum ersten Mal seit der Einführung des Doppelabschlussprogramms zwischen Magdeburg und Sofia fand ein Austausch zur Qualifizierung für den Doppelabschlusses in Gegenrichtung statt: Hannah verbrachte das Wintersemester 2023/24 an der FDIBA.
Wir haben Hannah interviewt!
Was war dein Lieblingsmoment?
“Das Highlight war, denke ich, der Silvesterabend mit meinen Freunden. Geschmückte Regierungsgebäude, Livemusik und Lichtershows, dann ein Countdown (dafür allein hat sich das Vokabelnlernen gelohnt), ein Feuerwerk – und danach Volkstänze mitten in der Menschenmenge mit betrunkenen Bulgaren, viele kannten die Tanzschritte genau so wenig wie wir.
Und dann: Nur noch ein Monat bis es wieder nach Hause ging.
Noch ein letztes Mal die Stadt entdecken. Noch einmal alles sehen, was man verpasst hat – und das wiederholen was man schon kannte. Es gibt vieles, das ich an Bulgarien vermissen, wenn ich wieder in Deutschland bin und eine Wiederkehr im nächsten Urlaub ist schon in Planung.
Es war nicht alles einfach, oder perfekt, oder auch nur gut geplant. Aber es hat sich alles gelohnt, und am Ende des Tages gibt es vielleicht einiges zu verbessern, aber nichts zu bereuen.“
Wie wurdest du in Sofia aufgenommen?
“Die Menschen sind hier freundlich, hilfsbereit, und herzlich sowieso. In meinem Sprachkurs durfte ich großartige Bekanntschaften machen, mit Fremden im Park faszinierende Gespräche führen, und mich am Ende jeden Tag ein bisschen mehr zu Hause fühlen, und ein bisschen mehr in Sofia und Bulgarien verlieben. Im Allgemeinen sind die Leute sehr hilfsbereit und häufig wird zumindest ein bisschen Deutsch gesprochen (für die Kommunikation ist Englisch, idealerweise bulgarisch aber besser geeignet). Ein französischer Bekannter hat sich über den Service der Bulgaren beschwert, im Vergleich zu Magdeburg ist der aber meistens wirklich sehr freundlich.
Allerdings: Ich hatte nicht gedacht das ich jemals deutsche Organisation und Bürokratie vermissen würde, aber nach einigen Monaten Bulgarien weiß man sie doch zu schätzen. Wer damit aber umgehen kann, wird reich belohnt.“
Hannah im Seminarraum
Welchen Eindruck hat Sofia hinterlassen?
“Bulgarien ist ein unglaublich schönes, geographisch vielfältiges Land mit faszinierender Geschichte. Von den Bergen bis ans Meer, über Plovdiv bis nach Russe steckt das Land voller Schätze und unerwarteter Geschichten. Seine Hauptstadt umso mehr.
„Sofia, das ist mein Rom,“ soll Kaiser Konstantin gesagt haben, und die Stadt hat es mehr als verdient. Auf dem Weg zum Café stolpert man über römische Ruinen, im Hinterhof des Sitz des Präsidenten versteckt sich eine uralte Kirche, im Museum findet man die Geschichte der ersten Ansiedlung in Europa. Man hat es von hier aus nicht weit, wo auch immer man hinwill: Nach Bucharest oder Instanbul, Serbien oder Griechenland. Und die Kulturen überschlagen sich. Kirchen waren Moscheen, Museen waren Paläste, Casinos findet man in Ministeriengebäuden, und all das kratzt gerade mal an der Oberfläche Sofias.
Und die Stadt hat nicht nur ihren eigenen Rhythmus, sie hat auch ihren ihren eigenen Soundtrack: An jeder Ecke findet man Straßenmusikanten; von Gitarre über Violine bis hin zum Dudelsack, mit oder ohne Playback, teilweise sogar als Band treten hier Leute in Metrostation und in Fußgängerzonen auf, Magier verzaubern Passanten und Künstler verkaufen Handgemaltes.
Sofia als Stadt ist sehr vielseitig und wirklich schön – wenn man denn die richtigen Ecken für den eigenen Geschmack gefunden hat. Von Malls und Dauerjahrmärkten, über Parks bis hin zu einer wirklich sehenswerten Altstadt ist hier für jeden etwas dabei.“
Wie verlief deine Anreise?
“Ich habe mich um meine Ankunft selbst gekümmert, habe im Nachhinein aber erfahren, das ich, hätte ich meine Ankunftszeit mitgeteilt, sogar vom Flughafen abgeholt geworden wäre (wäre ich denn geflogen). Sprich: unbedingt Kontakte an der FDIBA nutzen
Die Einschreibung an der TU verlief reibungslos, sobald alle Dokumente von meiner Seite abgegeben waren, habe ich innerhalb weniger Tage alle Dokumente von Seiten der FDIBA erhalten.“
Gibt es Unterschiede zwischen Studium in Bulgarien und Studium in Deutschland?
“Das Studium ist in Bulgarien sehr viel verschulter als in Deutschland.
So gibt es zum Beispiel Anwesenheitslisten, die Raumeinrichtung erinnert mehr an Klassenräume als Vorlesungssäle, und in Übungen wird man von Lehrerenden bedeutend mehr unterstützt als man es aus Deutschland gewöhnt ist. Die Übungsaufgaben werden meist in Gruppen gelöst. Auch was Vorlesungszeiten angeht ist die Organisation gänzlich anders als in Deutschland: Es gibt relativ große Zeitblöcke im Vorlesungsplan, von denen dann nur ein Teil genutzt wird.

Blick vom Innenhof der FDIBA auf das Rektorat
Die bulgarischen Studierenden sind in „Studentengruppen“ eingeteilt, die alle Kurse zusammen belegen. Dadurch haben sie keine Freiheit bei der Kurswahl, sondern können sich lediglich eine von zwei Spezialisierungen wählen. Als Gast ist man von diesen Einschränkungen zwar ausgenommen, man sollte sich aber der Tatsache bewusst sein, das sich die anderen Studierenden untereinander meist schon kennen, und das man sich seine eignen Stunden- und Prüfungspläne aus denen mehrerer verschiedener Studierendengruppen zusammensuchen muss.
Insgesamt hat das bulgarische Lehrsystem für mich sehr gut funktioniert. Ich habe Module im Umfang von 30CP ECTS belegt, das war gut machbar, und ich kann sie mir auch an der FIN anrechnen lassen.“
Vielen Dank!
Hannah hat zudem einen ausführlichen Erfahrungsbericht verfasst. Bei weitere Fragen zur Kooperation von FDIBA und FIN im Allgemeinen, zum Doppelabschluss-Programm im Speziellen, sowie bei Interesse am Projekt unterstützt die verantwortliche Projektkoordinatorin Michelle Bieber gerne.
Koordinierungstreffen in Sofia
Unsere Projektkoordinatorin Michelle Bieber besuchte vom 17. Oktober 2023 bis zum 27. Oktober 2023 unsere Partnerfakultät, die Fakultät für Deutsche Ingenieur- und Betriebswirtschaftsausbildung (FDIBA), in Sofia (Bulgarien). Ziel des Treffens war unter anderem ein Austausch mit der Leitung der FDIBA sowie den Projektverantwortlichen der Partnerhochschulen.
Koordinierungsausschuss auf der Treppe vor dem Haupteingang der FDIBA
Gastgeberin des halbjährlich stattfindenden Koordinierungstreffen der Partnerhochschulen Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Technische Universität Braunschweig (TU Braunschweig) und FOM-Hochschule (FOM) mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) war die FDIBA selbst. Neben der Besprechung des vergangenen Projektjahres fand ebenso ein Rundgang durch unsere Partnerfakultät sowie ein gemeinsames Koordinierungsessen in Sofia statt.
Wir danken der FDIBA für ihre Gastfreundschaft und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!